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Artist Statement

 

Die Welt als Theaterbühne, auf der wir maskiert ein Schauspiel aufführen- ein wirklich interessanter Gedanke. Ein wildes und buntes Treiben, ein Mummenschanz, bei dem man sich so manches mal mittendrin wiederfindet. Meine Arbeiten verstehen sich -bis jetzt- durchaus auch als Schauspiel.

Wir alle tragen Masken im Alltag, das ist das psychologisch interessante für mich. Das Mystische, Unergründliche, Erschreckende greife ich vielfach in meinen Arbeiten auf. Die archaischen Formen, die zu allen Zeiten in verschiedenen Kulturen verwendet wurden, erscheinen auch in meinen Bildwelten in einem neuen Zusammenhang wieder. Ich orientiere mich hierbei an einer ursprünglichen Formensprache, mit häufig zoomorphem und anthropomorphem Charakter. Zahlreiche alte Symbole sind in meinen Arbeiten zu entdecken, wie Kreise, Dreiecke, Augen, Hörner etc. 


„Zurück zum Ursprünglichen“


Doch diese Arbeiten haben für mich nicht nur einen ästhetischen Anspruch (besondere Komposition, Farbabstimmungen) sondern vor allem auch eine Aussage: Ob Eurokrise, Überwachung durch die Geheimdienste oder aktuelle Regierungen – was immer mich oder die Gesellschaft bewegt, es fließt in manche Arbeiten mit ein. Somit werden diese Themen in einen neuen Kontext gestellt und für den Betrachter neu erfahrbar. Vielleicht haben manche Arbeiten einen illustrativen oder karikaturhaften Charakter. Es sind Momentaufnahmen von Situationen, die sich auch wieder verändern können. Themen werden meist durch Gesichter vermittelt, Gesichter bewegen uns, sprechen uns direkt an, wecken Emotionen. Ich erfinde auch gerne Fantasiewesen mit expressiven Mimiken, mit denen man sich identifizieren soll obgleich sie völlig fremd erscheinen. Ich versuche, mit verschiedenen Materialien zu arbeiten und möchte einen neuen Standpunkt für Gesichter und Mimik in der bildenden Kunst finden. Zwischen der Kunst und dem Betrachter zu vermitteln und sie verständlicher zu machen ist mir wichtig. Dies soll dadurch erreicht werden, dass nie alles völlig abstrakt wird, immer kann man etwas erkennen oder zumindest asoziieren.


Experimente, die jedoch mehr und mehr in abstraktere Formen führen sollen und weniger konkrete Dinge zeigen, dennoch aber die bisherigen Stilelemente wieder aufgreifen, sind mir ebenfalls ein Anliegen.
Zur Zeit experimentiere ich mit abstrakten Symbiosen aus Fotografie und Malerei, die einen ganz neuen Ansatz in meinem Schaffen darstellen. 

 

 

 

 


Sonja Keppler - zeitgenössische Kunst | kontakt@sk-art.com